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Legenden

Sagen zum Schloss Wildenstein

Um Schloss Wildenstein ranken sich - wie es sich für ein Schloss eben gehört - einige Sagen und Legenden. Drei kurze finden sich im Buch "Baselbieter Sagen" von Paul Suter und Eduard Strübin, Verlag des Kantons Basel-Landschaft.

Die Jumpfer im Herrenholz

lm Herrenholz, auf dem Weg von Ziefen nach Lampenberg, stand plötzlich eine zierliche, fein gekleidete Jumpfer vor einem Ziefner Bauersmann und fragte diesen, ob sie ihm den Weg zeigen solle. Der ortkundige Wanderer antwortete ihr, er kenne den Weg selbst und finde schon aus dem Wald raus. Darauf verschwand das Weiblein, und der Mann verirrte sich derart im weitläufigen Wald, dass er die liebe Mühe hatte, heraus zu finden.

Der beschützende Hund im Wildensteiner Herrenholz

Um 1900 kehrte ein Landwirt nach einem Besuch bei seinen Angehörigen in Ziefen zu Fuss nach seinem Wohnort Lampenberg zurück. Sein Weg führte ihn über die Höfe Tannmatt, Grosstannen und Wildenstein nach Hause. ln der Abenddämmerung durchquerte er die ausgedehnten Waldungen des sog. Herrenholzes. Plötzlich wurde er gewahr, dass ein grosser weisser Hund neben ihm hertrottete. Als er ihm über seinen Rücken streichen wollte, griff seine Hand ins Leere. Der offenbar als Beschützer fungierende Hund begleitete den Mann – ohne je einen Laut von sich gegegeben zu haben – bis zum Waldausgang, von wo man die Lichter von Lampenberg sehen konnte, und war dann plötzlich verschwunden. Der Heimkehrer erzählte dieses ihm unerklärliche Erlebnis alsdann seinen Familienangehörigen und meinte, dieses Tier habe ihn wohl vor einem Wegelagerer beschützen sollen.

Das Rosengärtlein beim Schloss Wildenstein

Zum Schlossgut Wildenstein gehörte einst ein kleiner, rechteckiger Blumen- und Gemüsesegarten, der von einer Mauer umgeben war. Das Rosengärtlein war eine Freistätte. Wer einen Totschlag begangen und diesen Ort erreicht hatte, ehe er dem Richter verzeigt war, „über den durfte sechs Wochen und drei Tage kein Urteil gesprochen werden”.

Hörspiel der Sage von Kunigunde

Eine vierte Sage wurde erst im 21. Jahrhundert erstmals aufgeschrieben und im Jahr 2015 vertont. Es ist die Sage der eitlen Kunigunde und ihrem Spiegel. Das Kinder-Hörspiel dauert acht Minuten und kann auf dem Schloss-Rundgang angehört werden. Gruselig - die Audiostation ist just unterhalb des Felsens installiert, wo Kunigunde ihr Leben lassen musste...

Kunigunde und ihr Spiegel

PDF der Sage der eitlen Kunigunde